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Never Know What You’ve Got ’til It’s Gone

darrWitzigerweise (also, für mich jetzt) entstammen die letzten Beiträge meiner kürzlichen Erkenntnis, dass das mit dem Bloggen ja irgendwie nichts mehr bringt, scheinbar, und dass ich dann eigentlich auch mal aufhören könnte, die zuletzt geschauten Filme und neu gekauften CDs zu updaten.

Mal gucken, wie lange das hält.

Dies wäre Ihr Blog gewesen – Eine Zelebration des Konjunktivs

Vielleicht hat's der eine oder die andere (← vollständige Aufzählung meiner Leserschaft, mutmaße ich) gemerkt, aber ich habe in letzter Zeit nicht so viel gebloggt. Ich kann gar nicht so genau sagen warum (außer vielleicht der Wiederholung des Hinweises, dass ich vieles an kurzen Gedänkchen einfach Richtung Twitter loswerde). Noch viel weniger kann ich sagen, warum ich mich jetzt gerade bemüßigt fühle,* wieder loszubloggen, wo ich doch sonst überall und jederzeit klage, dass ich aus eigentlich nicht ganz greifbaren Gründen derzeit furchtbar im (Freizeit-) Stress bin. Aber das hier wären ja auch nicht meine Gedanken, wenn es wirklich Sinn machen würde.

Die letzten Monate habe ich mir immer mal kurze Notizen, meist in Form einer Eintragsüberschrift, über Dinge gemacht, die ich mal bloggen wollte. Diese Eintrags-Ansätze habe ich dann genau niemals tatsächlich geschrieben und jetzt fühlt sich das meiste davon etwas überholt an. Aber ich habe trotzdem gerade Lust, das mal anzureißen. Also:

Weiter…

  1. * Ich nehme mal an, der Ausdruck ist im weitesten Sinne von "Muse" abgeleitet. ^

A New Hope

Es würde mir etwas albern/arrogant erscheinen, im Hörspielblog schon jetzt — mindestens ein Viertel-, eher ein halbes, Jahr vor Veröffentlichung der ersten Folge — über möglichen Erfolg zu spekulieren, aber hier merkt das ja zum Glück eher so niemand.

Der Plan ist ja, das Ding einfach für lau zum Download anzubieten. Auch wenn es diverse lustige Ideen gibt ("an den örtlichen öffentlich-rechtlichen Radiosender verhökern" und "für die letzte Folge Geld verlangen" sind die meistgehörten), fühlen und ich uns wesentlich wohler damit, es einfach in die freie Wildbahn (den vielzitierten "rechtsfreien Raum" Internet) zu entlassen und zu schauen, ob es und was es für Freunde mitbringt.

Ich weiß natürlich nicht, wie das funktioniert und warum das funktioniert (und ob das funktioniert), aber es fühlt sich einfach richtig an.* Und es fühlt sich an wie die Zukunft. (Überhaupt, ey, zweitausendzehn, Mann!)

Und wenn ich dann bei netzpolitik.org lese, dass es möglich ist, mit einem — berichtetermaßen großartigen — Zeichentrickfilm in gut einem Jahr $55.000 zu verdienen, obwohl oder gerade weil er kostenlos für jedermann und -frau verfügbar ist, dann füllt mich das mit Hoffnung und einem warmen Gefühl in der Magengegend, und das hat trotz der Jahreszeit nichts mit Glühwein zu tun. Und dabei geht es nur zum Teil um meinem Wunsch, reich und berühmt** zu werden, sondern darum, dass das anscheinend funktioniert. Irgendwie.

  1. * I know, I keep using that word and you might not think it means what I think it means. ^
  2. ** Gastsprecherin Stefanie gestern dazu: "Berühmt muss gar nicht sein, reich genügt". ^

Bitte entscheiden Sie sich jetzt

Wer sich noch nicht sicher ist: www.wen-waehlen.de

Sozusagen Wahl-O-Mat in besser, weil auch mit Direktkandidaten, soweit sie sich dazu herabgelassen haben, sich zu äußern.*

Meine handverlesene Leserschaft weiß ohnehin, wen ich die Fünf-Prozent-Hürde nehmen sehen will, daher erspare ich uns allen ermahnende Worte.

[via sorry, hab ich vergessen, aber Wahlbeteiligung trumpft heute mal Blogetikette netzpolitik.org]

PS, 16 Uhr: Nochmal Politik in all ihrer bundesdeutschen Schönheit erleben, am Beispiel des SPD-Europawahlkampfs? “No, we can’t” auf dem Freitag [ebenfalls via netzpolitik.org]

  1. * Die für mich beiden Kandidaten für Hamburg-Mitte waren zumindest so freundlich. ^

Worst Nightmare

„Cool”, sagte meine Hauptdarstellerin erfreut lächelnd, „dann sind wir ja in zwei Wochen wirklich fertig.”

„Na ja”, grummelte ich, um Zeit zu gewinnen, während mir zunehmends mulmiger wurde. „Das hier sind ja nur die Probeaufnahmen. Wir müssen danach schon noch mal alles richtig aufnehmen.”

Ich weiß nicht, wann mir zuletzt ein ähnlich großer Stein vom Herzen gefallen ist, als ich aufwachte und merkte, dass das unermeßlich große Problem nur im Traum eins war.

Die Sprachaufnahmen müssen jetzt langsam echt mal fertig werden.

Ungünstige Wortkombinationen

Ich bin ja ohnehin nicht so der große Schweinefleisch-Fan, aber heute in der Kantine nehme ich, glaube ich, vielleicht wirklich lieber den Blumenkohl.

schwein

I Guess You Had to be There

(Ganz zu schweigen…)

[via Wortvogel]

Now Why Didn’t I Think of That

Because I’m not Ricky Gervais (or Matthew Robinson), that’s why.

Und weil wir hier ja inzwischen auf „OJs sporadischem Movieblog” sind, gleich noch was:

(Falls mich jemand vermisst, viel Gedankensalat lege ich seit ein paar Wochen bei Twitter ab.)

[Trailer via 5 Filmfreunde]

Being Paul Giamatti

I am so there.

Feel Right Now Like I Felt Way Back Then (2)

Start in den WeltraumDieses Buch hatte ich auch mal. Ihr Jungen Hüpfer™ könnt Euch ja heute einfach oder so angucken, aber Wir Damals™ mussten uns das noch vorstellen.

Ahem.

Sorry. Ich fühl mich ja sowieso schon immer zehn Jahre jünger als ich eigentlich bin, aber mich plötzlich dreißig Jahre jünger zu fühlen, war dann eben gerade doch etwas viel für mich.

Wozu mir einfällt, dass das Klingeln an der Haustür vorhin eventuell die Post mit meinem * (und ) gewesen sein könnte… Na ja, ich hätte eh keine Zeit mehr, das vor meinem Urlaub auf genügend zu würdigen.

[via Nerdcore]

  1. * $11.99 für 720 Minuten Docudrama, was sollte ich denn da machen? Gibt’s übrigens immer noch zu dem Preis. ^