“Süß”
Ich habe das zwar gestern schon auf the face place abgeladen, weil es so unaussprechlich süß ist, aber — wie Herr Nerdcore immer sagt — ich will das auch auf meinem Blog stehen haben:
[via Spreeblick]
In welcher OJ versucht, sich als Teil der Interweb-Kultur auszugeben. (cf.)
Ich habe das zwar gestern schon auf the face place abgeladen, weil es so unaussprechlich süß ist, aber — wie Herr Nerdcore immer sagt — ich will das auch auf meinem Blog stehen haben:
[via Spreeblick]
Es würde mir etwas albern/arrogant erscheinen, im Hörspielblog schon jetzt — mindestens ein Viertel-, eher ein halbes, Jahr vor Veröffentlichung der ersten Folge — über möglichen Erfolg zu spekulieren, aber hier merkt das ja zum Glück eher so niemand.
Der Plan ist ja, das Ding einfach für lau zum Download anzubieten. Auch wenn es diverse lustige Ideen gibt ("an den örtlichen öffentlich-rechtlichen Radiosender verhökern" und "für die letzte Folge Geld verlangen" sind die meistgehörten), fühlen Jan und ich uns wesentlich wohler damit, es einfach in die freie Wildbahn (den vielzitierten "rechtsfreien Raum" Internet) zu entlassen und zu schauen, ob es zurück kommt und was es für Freunde mitbringt.
Ich weiß natürlich nicht, wie das funktioniert und warum das funktioniert (und ob das funktioniert), aber es fühlt sich einfach richtig an.* Und es fühlt sich an wie die Zukunft. (Überhaupt, ey, zweitausendzehn, Mann!)
Und wenn ich dann bei netzpolitik.org lese, dass es möglich ist, mit einem — berichtetermaßen großartigen — Zeichentrickfilm in gut einem Jahr $55.000 zu verdienen, obwohl oder gerade weil er kostenlos für jedermann und -frau verfügbar ist, dann füllt mich das mit Hoffnung und einem warmen Gefühl in der Magengegend, und das hat trotz der Jahreszeit nichts mit Glühwein zu tun. Und dabei geht es nur zum Teil um meinem Wunsch, reich und berühmt** zu werden, sondern darum, dass das anscheinend funktioniert. Irgendwie.
Manchmal trete ich mit etwas Verwunderung einen Schritt neben mich und schüttle den Kopf über mich selbst.
Zum Beispiel, wenn ich feststelle, dass ich nur sehe, ob jemand gerade im ICQ bzw. Skype online ist, aber nicht erkennen kann, ob er oder sie gerade wirklich am Rechner ist bzw. wo sie oder er sich mit dem Rechner gerade aufhält.
“Wie altmodisch ist das denn?!” denke ich dann kurz, komme ins Stocken, denke an Isaac Asimovs wundervolle Kurzgeschichte “The Dead Past”,* schüttle wie gesagt den Kopf über mich – und frage mich, ob das eigentlich noch so lange hin ist.
Whose limericks were really haiku.
But I digress.
Diese Reaktion auf eine pissige Beschwerde in einem Forumsthread mit Haikus* hat mich gerade sehr glücklich gemacht:
Originally Posted by shinyblackkitty:
Maybe you’re into
haikus are overrated
Iambic pentameter
This thread is haiku
[via USA erklärt]
Zombies keep coming
Though my bladder is bursting
I can’t leave my friends
Ich bin ja gar nicht so der große Comic-Leser, schon gar nicht Superhelden-Comics*, aber bei John August fand ich einen Link zu einem (für mich, was in diesem Fall vermutlich eine sehr starke Einschränkung darstellt) hochinteressanten Artikel über comic book lettering.
∴
Und ja, mir ist schmerzlich bewusst, dass meine Blogeinträge hier, gerade seit Anfang des Jahres, immer mehr aus Internet-Fundsachen bestehen, aber meine schon mal erwähnte andere Freizeitbeschäftigung nimmt sehr viel von meiner Energie und Zeit** ein und einen Großteil meines Drangs zur schriftlichen Kommunikation lebe ich dort aus. In der Summe blogge ich jetzt, glaube ich, sogar mehr als früher, nur eben nicht mehr alles hier.
Ich würde jetzt gern sowas schreiben wie: “Das wird in x Wochen wieder anders”, aber x wäre eine ziemlich große Zahl, auf jeden Fall zweistellig, deshalb lasse ich das einfach und hoffe, dass meine zahlreichen Verweise auf unser Hörspielblog irgendwie tröstlich sind.
[wtf]
[via Dark Roasted Blend]