A New Hope
Es würde mir etwas albern/arrogant erscheinen, im Hörspielblog schon jetzt — mindestens ein Viertel-, eher ein halbes, Jahr vor Veröffentlichung der ersten Folge — über möglichen Erfolg zu spekulieren, aber hier merkt das ja zum Glück eher so niemand.
Der Plan ist ja, das Ding einfach für lau zum Download anzubieten. Auch wenn es diverse lustige Ideen gibt ("an den örtlichen öffentlich-rechtlichen Radiosender verhökern" und "für die letzte Folge Geld verlangen" sind die meistgehörten), fühlen Jan und ich uns wesentlich wohler damit, es einfach in die freie Wildbahn (den vielzitierten "rechtsfreien Raum" Internet) zu entlassen und zu schauen, ob es zurück kommt und was es für Freunde mitbringt.
Ich weiß natürlich nicht, wie das funktioniert und warum das funktioniert (und ob das funktioniert), aber es fühlt sich einfach richtig an.* Und es fühlt sich an wie die Zukunft. (Überhaupt, ey, zweitausendzehn, Mann!)
Und wenn ich dann bei netzpolitik.org lese, dass es möglich ist, mit einem — berichtetermaßen großartigen — Zeichentrickfilm in gut einem Jahr $55.000 zu verdienen, obwohl oder gerade weil er kostenlos für jedermann und -frau verfügbar ist, dann füllt mich das mit Hoffnung und einem warmen Gefühl in der Magengegend, und das hat trotz der Jahreszeit nichts mit Glühwein zu tun. Und dabei geht es nur zum Teil um meinem Wunsch, reich und berühmt** zu werden, sondern darum, dass das anscheinend funktioniert. Irgendwie.





