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Einträge der Kategorie ‘Jesus Loves You’

Well, He does.

They Were Good, They Were Good, They Were Really, Really, Really Good

2003 löste sich auf, eine christliche Skacore-Band, die seit 2009 zu meiner Handvoll Lieblingsbands gehört. Aufmerksam geworden war ich durch eine alberne B-Seite der christlichen Punk-Rock-Band , für die ich heute noch dankbar bin. Letztes Jahr erschien , die ich schon mal toll fand und mit deren Hilfe ich das Bedauern überwinden konnte, nie auch nur im Ansatz eine Chance gehabt zu haben, FIF live zu sehen.

Vorgestern veröffentlichten FIF einen neuen Song und baten bei Kickstarter um $30.000, um ein neues Album aufnehmen zu können. Einen halben Tag später hatten sie knapp $80.000 zusammen, heute sind es über $100.000 ($30 davon von mir).

Das Wort "awesome" gewinnt neue Schattierungen.

Priceless

Astra: € 2,20

Latte Macchiato: € 2,40

Yum-Yum-Suppe: € 0,45

Der leicht angeschäkert mitten im die Hände auflegen: unbezahlbar

[wtf]

Preisänderung, 2.1.: Ich hatte neulich Nacht gerade nicht den korrekten Preis der Yum-Yum-Suppen zur Hand, will jetzt meinem Edeka mit der Schätzung (€ 0,69) aber auch nicht Unrecht tun.

Barrierefreiheit

“Ich hab seit dem Wochenende das Gefühl, dass alle Barrieren zwischen Gott und mir aus dem Weg geräumt sind”, schrieb ich gestern der bloglosen Dame im Chat.*

Heute morgen fiel mir auf, dass ich sowas ja auch mal hier erwähnen könnte. Schließlich war das ja mit der Grund, dass ich seit dem Wochenende nicht mehr zum Bloggen gekommen bin.

Mir geht’s scheißegut, und es nimmt kein Ende.

(Semi-passend dazu las ich heute morgen, dass ich meinen Geburtstag eventuell mit noch jemanden teile.)

  1. * Oder so ähnlich, ich hab jetzt das Protokoll nicht zur Hand. Ich würde noch “verbleibenden” vor “Barrieren” ergänzen, will’s aber nicht unnötig verfälschen. Groß-/Kleinschreibung und Zeichensetzung sind ja eigentlich schon unglaubwürdig genug. (Aber wahr.)  ^

What You Leave Behind

Dinge zu finden, die ich vor mir selbst versteckt – und wirklich vergessen oder verdrängt – hatte, sagt mir viel über mich … früher.

(Ist gut.)

Bisschen blöd

Interessant.

Was ich für eine gute Idee hielt, war offenbar gar keine. Hatte ich immer irgendwie geahnt, eigentlich.*

Hab ich heute endlich mal richtig gefragt, die Antwort wirklich offen gelassen? Vermutlich. Auf jeden Fall fiel sie deutlicher aus als das übliche "Halt erstmal die Füße still".**

Das Fragen fiel heute aber auch deutlich leichter als sonst, weil der Tag mich perfekt darauf vorbereitet hatte. Sogar der bei spannenden Erkenntnissen immer vorangehende Impuls, ich könnte den Kaffee am Nachmittag und/oder den Abend in der Gemeinde doch mal sausen lassen und mich stattdessen zu Hause selbst bemitleiden, fehlte nicht.

Und dabei war die Antwort aber auch gleichzeitig irgendwie freundlicher. Denn unabhängig davon, ob die Idee wirklich eine gute wäre oder nicht, weiß ich jetzt, dass ich eigentlich ein ganz anderes Bedürfnis damit stillen wollte, als ich immer dachte. Und das wäre dann wirklich blöd (gewesen).

Your mileage may vary. Then again, it may not.

  1. * Gummiworte wie "eigentlich" und "irgendwie" machen fast jeden Satz verdaulich. Besonders für den, der ihn schreibt.. ^
  2. ** Das damit aber nicht vom Tisch ist. ^

That Said

Eigentlich klingt das doch toll —

Das, was ich meinte sagen zu müssen, habe ich gesagt und es hat nicht zu Streit, energischem Widerspruch oder dem Zerbruch der Freundschaft geführt. Wurde sozusagen angenommen, wie es so schön heißt.

Irgendwie klingt das doch mies —

Ich hab es mir von der Seele geredet, mir geht es besser, ich hab’s hinter mir, aber die Empfängerin meiner Worte ist jetzt ungefähr im gleichen Maße verkrampfter und selbstkritischer.

Guter Tausch aus meiner Sicht, klar, aber —

Ich hoffe – und glaube es auch, aber was weiß ich schon –, dass das auch rückblickend richtig gewesen sein wird, aber mein Hobby wird das echt nicht.

Hinten oben 10

In Volksdorf führe die U-Bahn alle zehn Minuten, hieß es, weiter draußen am Buchenkamp nur alle 20.

Stimmte natürlich, wusste ich aber, und es war mir vor allem völlig Wurst, bei 24 °C und strahlend blauem Himmel und der Aussicht auf eine Zeit mit nur mir und dem Wetter.

Dass der Weg direkt nach Volksdorf bei meinem letzten Versuch im Endspurt einige Überraschungen und Verknotungen bereithielt, stimmte auch. Dass er darüber hinaus ewig an einer nichtendenwollenden, schnurgeraden und damit stinköden Hauptstraße (für Volksdorfer Verhältnisse) entlangführt, war ein viel gewichtigeres Argument, fiel mir aber in dem Moment gerade nicht ein. Vielleicht u.a. deshalb, weil ich eigentlich überhaupt keine Veranlassung sah, mich für meinen Weg zur U-Bahn zu rechtfertigen.

Trotzdem fühlte sich der (bekannte, weniger befahrene und zwar auch schnurgerade, aber nicht so lange) Weg den Buchenkamp entlang irgendwie zu einfach an. Weshalb ich diesen kleinen parkartigen Weg – gefühlt Richtung U-Bahn Volksdorf –, der sich plötzlich zur Linken auftat und den ich noch nie bemerkt hatte, irgendwie wahnsinnig einladend fand.

Und als ich kurz fragte,* ob ich vielleicht da längs gehen sollte, war die Antwort recht kurz und irgendwie indirekt, aber dabei auch sehr eindeutig:

Tatsächtlich konnte ich mich diesen Weg trotz etlicher Abzweigungen und ein paar Straßenüberquerungen – und nicht zu vergessen dem Volksdorfer Stadtteilfest – direkt zur U-Bahn "entlangfühlen". Sicher war das nicht die kürzeste Strecke, aber es war auf jeder Fall die weitaus schönste, und vor allem habe ich wundervolle Ecken von Volksdorf entdeckt, von denen ich vorher überhaupt nichts wusste.**

(Und an der U-Bahn Volksdorf traf ich dann noch Wolfgang, der fünf Minuten vor meinem Aufbruch per Auto mitgenommen worden war – so viel zu lang kann mein Weg also nicht gewesen sein.)

  1. * Nein, hier fehlt ^
  2. ** Dass ich damit von Siegmar aus im Wesentlichen den Pastorenstieg entlanggegangen bin, ließ mich kurz vorm Schwimmbad dann nochmal schmunzeln. ^

I’ll Be Back

Ich bin wieder da, aber ich bin noch weg. Irgendwie bin ich nirgendwo, ein bisschen.

Ich mochte, wie und mit wem ich da war, wo ich es irgendwie nicht mochte, und jetzt bin ich da, wo ich es mag, da wo ich hingehöre — aber eben irgendwie nicht ganz.

Wenn es mir dabei schlecht ginge, wäre das zumindest klar. So ist es nur … komisch.

Geich steige ich in die U-Bahn, die gerade wegen Brückenbauarbeiten nicht durchfährt, und werde nach vier Stationen einen Ersatzbus vorfinden, der mich mit dem geringstmöglichen Zeitverlust drei Stationen weiterfährt, wo ich wieder in eine S-Bahn steigen werde, die mich nach Hause bringt. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit die nächsten elf Arbeitstage genauso gut klappen wie heute morgen.

Ich glaube, ich sollte mich einfach freuen, dass mir das auf einmal auffällt.

Menno

I’m quite fed up with postponing, thank you. I want to frakking want.

I know I’ve said this before.

Is there something I can do?

Zeitlose Erkenntnis

Ich glaube, ich weiß, wo meine Zeit immer bleibt: Sie zerflust sich in hunderte Viertelstunden, in denen ich latent das Gefühl habe, eigentlich was anderes machen zu müssen.

Ich glaube, ich lass das einfach.

Ich mache erst das, wofür ich eigentlich keine Zeit habe, und dann sorgt Papa dafür, dass noch viel mehr Tag übrig ist, als ich für möglich halte.*

Und dieses Mal bleibt das gefälligst auch so.

  1. * Damit verschwindet dann ganz automatisch auch der andere große Zeitfresser: Plötzliche, unerwartete – oder zumindest ungeplante – Freizeit, die ich dann garantiert immer nur damit verbracht habe, rumzusitzen und mir zu überlegen, was von den vielen Sachen ich den jetzt endlich mal machen kann. Meistens klang "Wikipedia" oder "Google Earth" oder sowas wie eine tolle Idee, und schwupp war es 23:30 und ich wollte schon seit anderthalb Stunden im Bett sein. ^