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Einträge der Kategorie ‘Hit Music on the Radio’

In welcher OJ über Musik spricht, wenn auch kaum über welche, die er im Radio gehört hat, denn das tut er praktisch nie. (cf.)

They Were Good, They Were Good, They Were Really, Really, Really Good

2003 löste sich auf, eine christliche Skacore-Band, die seit 2009 zu meiner Handvoll Lieblingsbands gehört. Aufmerksam geworden war ich durch eine alberne B-Seite der christlichen Punk-Rock-Band , für die ich heute noch dankbar bin. Letztes Jahr erschien , die ich schon mal toll fand und mit deren Hilfe ich das Bedauern überwinden konnte, nie auch nur im Ansatz eine Chance gehabt zu haben, FIF live zu sehen.

Vorgestern veröffentlichten FIF einen neuen Song und baten bei Kickstarter um $30.000, um ein neues Album aufnehmen zu können. Einen halben Tag später hatten sie knapp $80.000 zusammen, heute sind es über $100.000 ($30 davon von mir).

Das Wort "awesome" gewinnt neue Schattierungen.

May Contain Traces of Penguins

Wunderschön, das Intro zur neuen Rockband-Version mit den Songs der Beatles:

[via Nerdcore]

And He’s Watching Us All with the Eye

[via Motion/Captured]

Für die Jüngeren unter uns…

Musikalische Spätbildung

Ich möchte nur mal kurz kundtun, dass

I can remember when this was the future

ein ganz wundervoller erster Satz für einen Song ist.

Burn, Baby

Der Lukas hat “Nick and Norah’s Infinite Playlist” gesehen* und eine nur so mittelmotivierende Kritik geschrieben. In einer bezeichnet er dabei Mix-CDs als “bizarren Anachronismus”, und dem muss ich mal energisch widersprechen, weil ich zufälligerweise gerade neulich zu der eigentlich völlig zusammenhangslosen Erkenntnis kam,** dass eben genau Mix-CDs die legitimen Nachfolger der Mixtapes sind und keineswegs Playlists, wie sowohl Lukas als auch der Filmtitel vorschlagen. (Der Film selbst anscheinend nicht.)

In eigentlich allen mir bekannten Haushalten kann man CDs “mal eben so” auflegen und dann durch die besten vorhandenen Boxen hören. Playlisten laufen über , Laptop-Squeaker oder Kopfhörer. Ich habe höchsten zwei, drei Mal für Feten ein Kabel durch den Flur zur Anlage gelegt, aber das wäre doof auf die Dauer. (Kabel im Flur, wo kämen wir denn da hin?!)

Und natürlich lassen sich CDs auch bei Bedarf binnen 5 Minuten in portable Musik umwandeln. -Gekrampfe fällt ja aus.

Nach dem Download von Radioheads “In Rainbows” stellte ich ja fest, wie wichtig der Moment des CD-aus-dem-Regal-Holens (und des Dabei-dann-etwas-schönes-in-der-Hand-Habens) ist. Das mag mein persönliches Problem sein.

Aber vor allem: CDs sind kurz*** und so eine Einschränkung ist wie immer in der, ahem, Kunst enorm fruchtbar. Ich bin kein Anhänger der in “High Fidelity” geäußerten Regeln zum ‘Flow’ eines Mixtapes, aber Überlegung gehört natürlich sehr wohl dazu. Und nichts fördert überlegte Emotionen mehr — und zwingt zur Auswahl der wirklich besten Stücke — als eine Zeitbeschränkung von, oh, sagen wir 80 Minuten.****

Was mich dann irgendwie an den Beginn meiner Blogger”karriere” zurückbringt, die ich mit den Worten “Inkonsequenz ist etwas Wunderbares” begann — mein letztes Mixtape war eine Doppel-CD…

  1. * Läuft der schon? Ich kriege ja gar nichts mehr mit, hier. ^
  2. ** Nachdem Christian und Stini meine -DVD geguckt haben. ^
  3. *** Früher waren sie im Vergleich zur LP mal furchtbar lang, aber eine einzelne CD reicht mir heute nichtmal für den Weg zur Arbeit und zurück. Im Falle der heute wieder so beliebten reichen nichtmal zwei. ^
  4. **** Dass das zehn oder zwanzig Minuten weniger sind als bei einem Mixtape will ich jetzt nicht irgendwie hochsterilisieren. ^

The Love You Bring

Won’t mean a thing
Unless you sing.
Sing, sing, sing.

Hmm. Nee, das muss man hören, damit es schön wird.

Eins-Punkt-einundachtzig Gigabyte!

Nach einem kleinen Fehlstart letzte Woche* habe ich gestern abend den Speicherplatz meines Handys für Musik und Fotos vervierfacht, nachdem ich gelesen hatte, dass mit der aktuellen Firmware jetzt auch 8- und 16-Gigabyte-Speicherkarten (microSDHC) verträgt.

Damit habe ich erstmals ein völlig neuartiges Problem beim Befüllen eines MP3-Player-artigen Geräts: Ich kriege es nicht voll – obwohl ich schon alle Musik, die ich tatsächlich auch mal höre und die nicht nur pro forma auf meiner Platte weilt, rüberkopiert habe.

(Na gut, zwei Probleme: Zum Aktualisieren der Medienbibliothek braucht das Handy jetzt eine ernsthaft lange Zeit, irgendwo im Bereich von fünf bis zehn Minuten. Das heißt, ich muss in Zukunft morgens schon vor dem Zähneputzen ans Übertragen neuer Musik denken, wenn ich auf dem Weg zur S-Bahn schon was hören will.)

  1. * Braucht jemand zufällig einen niegelnagelneuen MemoryStick Micro mit 16 GB? Ich hätte da einen abzugeben, weil ich keinen Bock habe, mit einem britischen amazon-Marketplace-Händler über das 14-tägige Rückgaberecht des deutsche Fernabsatzgesetzes im Sonderfall “Verpackung geöffnet und dabei zwangsläufig irreparabel zerstört” zu diskutieren. Nur hier und demnächst auf eBay. ^

Will mir das etwas sagen

…, wenn mein MP3-Player eben beim Joggen gleich als zweites ausspuckt?

PS, 20.1.: Scheinbar nicht.

Good News, Everyone

1) Ich habe heute morgen meine “Indiana Jones — The Soundtrack Collection”-CD-Box mit knapp 85 Minuten bisher unveröffentlichter Musik aus den Jahren 1981 bis 1989 (und siebzehn Minuten Interviews mit John Williams, Steven Spielberg und George Lucas) von der Post abgeholt.

b) Trotz Lucasfilm-Logos ist nirgendwo von Raiders of the Lost Ark” die Rede.

Feel Right Now Like I Felt Way Back Then

Rückblickend betrachtet sind die musikalischen Helden meiner Jugend* ja Candlebox (und nicht, wie ich immer gedacht habe und gesagt hätte, Bush).** Ich erwähne das, weil sich die erstgenannten Herren nach ihrer Trennung irgendwann Ende der Neunziger neulich wieder zum Touren zusammengefunden haben und, wie ich erst neulich mitbekommen habe, das auch gleich auf CD veröffentlicht haben, was sehr, sehr, sehr geil ist, gerade im Vergleich zu der im selben Päckchen angekommenen neuen Live-CD von Linkin Park, die gerade mal ziemlich gut ist.***

Und irgendwann demnächst müsste auch noch das mal ankommen.

(Ich nehme ja eh gern irgendwelche Songtexte als Überschriften für meine Blogeinträge, aber heute habe ich die wunderbare Situation, dass aus einem meiner liebsten Songs der betreffenden Band — der netterweise auch auf dem Live-Album ist — wie die Faust aufs Auge passt.)

  1. * Also, eigentlich Spätjugend. Also genaugenommen der ersten Spätjugend. ^
  2. ** Mit dem Hören von Musik habe ich ja erst relativ spät angefangen; meine erste selbstgekaufte Pop-Platte war mit 15 die Maxi-Single von “What Have I Done to Deserve This?” von den Pet Shop Boys mit Dusty Springfield. Vorher hatte ich ein paar Jahre , vor allem von John Williams, gehört und dann, vermutlich über Jan Hammers -Musik, den Sprung zur Pop- und Rockmusik geschafft. Das wahre Aufblühen meiner Musikleidenschaft kam dann erst Anfang der Neunziger mit dem . Da fühlte ich das erste Mal wirklich dieses “Meine-Musik”-Gefühl, einhergehend mit der Freiheit, die Schule und all die Leute, die mich nur als den uncoolen Olli kannten, hinter mir gelassen zu haben. (Hier bitte einspielen.)  ^
  3. *** Beide CDs enthalten noch eine zusätzliche DVD des jeweiligen Konzertes — zum ganz normalen CD-Preis, übrigens, zumindest wenn die Candlebox-CD in Europa auch erschienen wäre –, bei der Linkin Park wieder etwas aufholen könnten, denn da habe ich in beides nur reingeschaut, und sie haben dann schon deutlich mehr spannende Dinge auf der Bühne stehen. Allerdings mag ich trotz Radiohead neulich Club-Atmosphäre immer noch etwas lieber als das Beschallen von Festival-Wiesen. ^