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Einträge der Kategorie ‘A Lot Like Life’

In welcher OJ über sein real life spricht. (cf.)

Priceless

Astra: € 2,20

Latte Macchiato: € 2,40

Yum-Yum-Suppe: € 0,45

Der leicht angeschäkert mitten im die Hände auflegen: unbezahlbar

[wtf]

Preisänderung, 2.1.: Ich hatte neulich Nacht gerade nicht den korrekten Preis der Yum-Yum-Suppen zur Hand, will jetzt meinem Edeka mit der Schätzung (€ 0,69) aber auch nicht Unrecht tun.

Prinzenrollen

… sind jetzt “noch knuspriger”, sah ich gerade beim Wochenend-Notration-Einkaufen. Eigentlich müsste es natürlich heißen: “Hey, wir backen unsere Kekse jetzt übrigens wieder zu Ende und packen sie nicht mehr halbroh ein”, aber ich kann die Marketing-Abteilung da schon verstehen.

Im Klartext heißt das, dass sie die Kekse jetzt wieder ein ganz kleines bisschen anbrennen lassen. Wunderbar.

Kleinstkram

Ich habe heute von einem alten Mann geträumt. Und vom Meer. Echt jetzt.

Extreme Turbokennenlerning. Der neue Trendsport aus Amerika. (U! S! A!)

Nun bin ich noch nicht mal anständig geschieden und verstehe trotzdem den Titel des beim neu hinzugekommenen Tracks "" bei ungefähr jedem Lesen erstmal falsch.

Are You Now or Have You Ever Been

Wenn ich so einen Moment über meinen Bekanntenkreis nachsinne, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ich irgendwann mal drei oder mehr Leute (gleichzeitig) für ein Science-Fiction-Brettspiel begeistern kann.

Schade eigentlich.

[via AICN]

Flawless English

It is hardly a strong distinguishing feature for a German girl in this day and age nor does it particularly set her apart from most of the women I know, but three days after and I recognised the ability to speak English as a most important quality which any woman I could possibly be interested in simply must possess, it is kinda funny that she happens to walk in here just now introducing the foreign cow orker in just that language and leaves me deeply impressed – nay, swooning nearly – at the sound of it.

(Of course, in an entry superscribed "Flawless English" there is bound to be at least one huge spelling or grammar mistake that I am completely going to miss in proofreading. Enjoy. [No, "cow orker" is correct.])

PS, 11:34: I just realised that I was really talking about effortless English.

PPS, 26th September: Or, indeed, a huge example of bad style. Such as talking about an anonymous (ha!) "her" while mentioning "the blonde sister." Anyone who doesn’t know the back story must think I just discovered that Gesine speaks English. Frak.

CDs, die ich seit Magadan gekauft habe

I may need help.

Bisschen blöd

Interessant.

Was ich für eine gute Idee hielt, war offenbar gar keine. Hatte ich immer irgendwie geahnt, eigentlich.*

Hab ich heute endlich mal richtig gefragt, die Antwort wirklich offen gelassen? Vermutlich. Auf jeden Fall fiel sie deutlicher aus als das übliche "Halt erstmal die Füße still".**

Das Fragen fiel heute aber auch deutlich leichter als sonst, weil der Tag mich perfekt darauf vorbereitet hatte. Sogar der bei spannenden Erkenntnissen immer vorangehende Impuls, ich könnte den Kaffee am Nachmittag und/oder den Abend in der Gemeinde doch mal sausen lassen und mich stattdessen zu Hause selbst bemitleiden, fehlte nicht.

Und dabei war die Antwort aber auch gleichzeitig irgendwie freundlicher. Denn unabhängig davon, ob die Idee wirklich eine gute wäre oder nicht, weiß ich jetzt, dass ich eigentlich ein ganz anderes Bedürfnis damit stillen wollte, als ich immer dachte. Und das wäre dann wirklich blöd (gewesen).

Your mileage may vary. Then again, it may not.

  1. * Gummiworte wie "eigentlich" und "irgendwie" machen fast jeden Satz verdaulich. Besonders für den, der ihn schreibt.. ^
  2. ** Das damit aber nicht vom Tisch ist. ^

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Mann, würde ich gern mal wieder was bloggen. Ehrlich jetzt.

Ich habe aber irgendwie kaum Zeit, weil ich viel arbeite (mein Stundenkonto ist ziemlich im Minus, und ich würde es bis Monatsende gern ansatzweise ausgeglichen haben), todmüde bin (am Samstag war Ehemaligentreffen meiner Schule, wo zwar ganze zwei Nasen aus meinem Jahrgang waren, aber eben auch mein ehemaliger Klassenlehrer und später Tutor, der noch ein paar Bier besorgte, als ich gerade gehen wollte), John from Cincinnati zwar nicht so brillant ist wie Deadwood, aber trotzdem interessant und seltsam genug, dass man schon mal auf die Idee kommen kann, die zehn Folgen der einzigen Season an einem Wochenende durchzugucken, und schließlich auch gerade gar nicht so viel spannendes passiert.*

  1. * Beziehungsweise, wenn, ist es entweder zu kompliziert, um es mit obigen Zeitproblemen in Einklang zu bringen, oder so persönlich (nur teilweise für meine Person), als dass es angebracht wäre, darüber zu bloggen. "Eine mir bekannte Person hat neulich…"-Spielchen würden ja den Großteil meines beschränkten Leserkreises vor allem dazu motivieren, das zu entschlüsseln zu versuchen. ^

That Said

Eigentlich klingt das doch toll —

Das, was ich meinte sagen zu müssen, habe ich gesagt und es hat nicht zu Streit, energischem Widerspruch oder dem Zerbruch der Freundschaft geführt. Wurde sozusagen angenommen, wie es so schön heißt.

Irgendwie klingt das doch mies —

Ich hab es mir von der Seele geredet, mir geht es besser, ich hab’s hinter mir, aber die Empfängerin meiner Worte ist jetzt ungefähr im gleichen Maße verkrampfter und selbstkritischer.

Guter Tausch aus meiner Sicht, klar, aber —

Ich hoffe – und glaube es auch, aber was weiß ich schon –, dass das auch rückblickend richtig gewesen sein wird, aber mein Hobby wird das echt nicht.

Hinten oben 10

In Volksdorf führe die U-Bahn alle zehn Minuten, hieß es, weiter draußen am Buchenkamp nur alle 20.

Stimmte natürlich, wusste ich aber, und es war mir vor allem völlig Wurst, bei 24 °C und strahlend blauem Himmel und der Aussicht auf eine Zeit mit nur mir und dem Wetter.

Dass der Weg direkt nach Volksdorf bei meinem letzten Versuch im Endspurt einige Überraschungen und Verknotungen bereithielt, stimmte auch. Dass er darüber hinaus ewig an einer nichtendenwollenden, schnurgeraden und damit stinköden Hauptstraße (für Volksdorfer Verhältnisse) entlangführt, war ein viel gewichtigeres Argument, fiel mir aber in dem Moment gerade nicht ein. Vielleicht u.a. deshalb, weil ich eigentlich überhaupt keine Veranlassung sah, mich für meinen Weg zur U-Bahn zu rechtfertigen.

Trotzdem fühlte sich der (bekannte, weniger befahrene und zwar auch schnurgerade, aber nicht so lange) Weg den Buchenkamp entlang irgendwie zu einfach an. Weshalb ich diesen kleinen parkartigen Weg – gefühlt Richtung U-Bahn Volksdorf –, der sich plötzlich zur Linken auftat und den ich noch nie bemerkt hatte, irgendwie wahnsinnig einladend fand.

Und als ich kurz fragte,* ob ich vielleicht da längs gehen sollte, war die Antwort recht kurz und irgendwie indirekt, aber dabei auch sehr eindeutig:

Tatsächtlich konnte ich mich diesen Weg trotz etlicher Abzweigungen und ein paar Straßenüberquerungen – und nicht zu vergessen dem Volksdorfer Stadtteilfest – direkt zur U-Bahn "entlangfühlen". Sicher war das nicht die kürzeste Strecke, aber es war auf jeder Fall die weitaus schönste, und vor allem habe ich wundervolle Ecken von Volksdorf entdeckt, von denen ich vorher überhaupt nichts wusste.**

(Und an der U-Bahn Volksdorf traf ich dann noch Wolfgang, der fünf Minuten vor meinem Aufbruch per Auto mitgenommen worden war – so viel zu lang kann mein Weg also nicht gewesen sein.)

  1. * Nein, hier fehlt ^
  2. ** Dass ich damit von Siegmar aus im Wesentlichen den Pastorenstieg entlanggegangen bin, ließ mich kurz vorm Schwimmbad dann nochmal schmunzeln. ^