Einträge der Kategorie ‘A Lot Like Life’
In welcher OJ über sein real life spricht. (cf.)
A Second Saved Is a Second Earned
Mir fiel gerade auf, dass ich durch die Benutzung eines nicht wirklich existenten deutschen Wortes enorm Zeit sparen kann. Statt: “Ja, Russland, da hat eine Freundin von mir geheiratet. Und ist da hingezogen. Also, hingezogen ist sie schon ein paar Monate vorher” oder was ich mir üblicherweise so abstammle, ist die Variante: “Ja, Russland, da hat eine Freundin von mir hingeheiratet” deutlich klarer und eben zeitsparender.
(Wow, “hingeheiratet”. Ein so offensichtliches Wort mit gerade mal 171 Treffern bei Google.)
“Holy Impersonal Postings, Batman! This Blog Is Just a Collection of Weblinks Anymore.”
Ich bin ja gar nicht so der große Comic-Leser, schon gar nicht Superhelden-Comics*, aber bei John August fand ich einen Link zu einem (für mich, was in diesem Fall vermutlich eine sehr starke Einschränkung darstellt) hochinteressanten Artikel über comic book lettering.
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Und ja, mir ist schmerzlich bewusst, dass meine Blogeinträge hier, gerade seit Anfang des Jahres, immer mehr aus Internet-Fundsachen bestehen, aber meine schon mal erwähnte andere Freizeitbeschäftigung nimmt sehr viel von meiner Energie und Zeit** ein und einen Großteil meines Drangs zur schriftlichen Kommunikation lebe ich dort aus. In der Summe blogge ich jetzt, glaube ich, sogar mehr als früher, nur eben nicht mehr alles hier.
Ich würde jetzt gern sowas schreiben wie: “Das wird in x Wochen wieder anders”, aber x wäre eine ziemlich große Zahl, auf jeden Fall zweistellig, deshalb lasse ich das einfach und hoffe, dass meine zahlreichen Verweise auf unser Hörspielblog irgendwie tröstlich sind.
[wtf]
- * Wobei ich in D.C. Universe: The Stories of Alan Moore sogar die Superman-Geschichten mag. ^
- ** Besonders der am Rechner verbrachten Zeit, aber es liegt z.B. auch seit über zwei Wochen eine halbgeguckte Folge (die zweite!) von “Terminator: The Sarah Connor Chronicles” in meinem DVD-Player, von der ganzen ersten Hälfte von “Battlestar Galactica” Season 4 oder “The West Wing” ganz zu schweigen; und wer da rechts meine zuletzt geguckten Filme verfolgt, wird merken, dass da auch kaum noch was passiert. ^
Poetry Slam Dunk
Ich hase dem nichts hinzuzuzufüfen.
Der Herr heißt Taylor Mali und macht sowas wohl öfter. (Und Meike und ich machen heute abend – passiv – sowas ähnliches, nur mipm Flix auch irgendwie.)
Ach so: Contains strong language and mature themes.
Eins-Punkt-einundachtzig Gigabyte!
Nach einem kleinen Fehlstart letzte Woche* habe ich gestern abend den Speicherplatz meines Handys für Musik und Fotos vervierfacht, nachdem ich gelesen hatte, dass mein Handy mit der aktuellen Firmware jetzt auch 8- und 16-Gigabyte-Speicherkarten (microSDHC) verträgt.
Damit habe ich erstmals ein völlig neuartiges Problem beim Befüllen eines MP3-Player-artigen Geräts: Ich kriege es nicht voll – obwohl ich schon alle Musik, die ich tatsächlich auch mal höre und die nicht nur pro forma auf meiner Platte weilt, rüberkopiert habe.
(Na gut, zwei Probleme: Zum Aktualisieren der Medienbibliothek braucht das Handy jetzt eine ernsthaft lange Zeit, irgendwo im Bereich von fünf bis zehn Minuten. Das heißt, ich muss in Zukunft morgens schon vor dem Zähneputzen ans Übertragen neuer Musik denken, wenn ich auf dem Weg zur S-Bahn schon was hören will.)
- * Braucht jemand zufällig einen niegelnagelneuen MemoryStick Micro mit 16 GB? Ich hätte da einen abzugeben, weil ich keinen Bock habe, mit einem britischen amazon-Marketplace-Händler über das 14-tägige Rückgaberecht des deutsche Fernabsatzgesetzes im Sonderfall “Verpackung geöffnet und dabei zwangsläufig irreparabel zerstört” zu diskutieren. Nur hier und demnächst auf eBay. ^
Will mir das etwas sagen
…, wenn mein MP3-Player eben beim Joggen gleich als zweites "I Don’t Like Mondays" ausspuckt?
PS, 20.1.: Scheinbar nicht.
Dinge, die ich noch nie schon immer mal machen wollte (iii)
An einem Tag dreimal in Scheißeskälte auf den gleichen Bus in dieselbe Richtung warten. (Immerhin an verschiedenen Haltestellen.)
Arschkalt
Anfang 2006 – ein mein Leben sehr, ähm, umwälzendes Jahr – zeigte mein Funk-Außenthermometer in Zentral-Hamburg, wo es üblicherweise im Winter ein paar Grad wärmer ist als der Wetterbericht angibt, -17 °C. Das ist mir vor allem deshalb haften geblieben, weil es im selben Jahr im Sommer bei, glaube ich, teilweise +34 °C etliche Berichte über den “wärmsten Sommer aller Zeiten” (in Hamburg) gab und mir beim Brutzeln im 50 m entfernten Park der Kontrast auffiel, weil -17 °C die kälteste Temperatur war, die ich je auf einem Thermometer gelesen habe*, auch wenn mir das niemand so recht glauben will (außer Meike).
Neun Jahre vorher hat der WDR seine Sendung “Lokalzeit NRW” in “Eiszeit NRW” umbenannt, weil es, glaube ich, in Nordrhein-Westfalen drei Tage am Stück geschneit hatte oder so. Das sei dort nicht üblich, so mit dem Schnee, sagte meine werte Damals-gerade-Freundin-und-demnächst-Ex-Frau.
(“Arschkalt” ist natürlich, muss ich an dieser Stelle zwangsläufig am Rande erwähnen, ausgesprochen relativ.)
Ich erzähle das eigentlich nur, weil Stefan Niggemeier einen wunderschönen, wenn auch leicht genervt klingenden, Artikel zu der Fernseh-Berichterstattung über die derzeitigen Temperaturen im Fernsehblog von FAZ.NET geschrieben hat, und der WDR sich zu meinem Erstaunen einen anderen Titel für seine Sondersendung ausgedacht hat.
(Dazu muss ich jetzt auch noch den gestern von Peer Schrader ebenfalls im Fernsehblog geschrieben Artikel über eine andere Art der Winterberichterstattung erwähnen, auch wenn der diesen meinen heiter-retrospektiven Eintrag hier irgendwie zu einem schal-verärgerten Ende bringt.)
Mann, was bin ich froh, dass ich kein Fernsehen gucke. (Höchstens auf DVD und/oder meta.)
- * An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass ich die Schneekatastrophe anno 1978 semibewusst erlebt habe, wenn auch nicht als Katastrophe, sondern als herrliches “Winter Wonderland”. (Ich kann das übrigens auch beweisen.) ^
On the Town
Vielleicht nicht unbezahlbar, aber kostenlos ist es, Leute in der U-Bahn beim Einsteigen in den eigenen Zug zu beobachten und anhand winziger Gesten und Blicke (bevor es offensichtlich ist) zu erkennen versuchen, ob sie zusammen gehören oder gar zusammen sind.
(Bonusaufgabe: Sich dabei dem eigenen Beuteschema stellen.)





