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Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

Ich überlegte kurz, ob ich mich verwählt hatte oder ob vielleicht ihre mir noch nicht so vertraute neue Mitbewohnerin ans Telefon gegangen sein könnte. Aber ich hatte ihre Nummer gewählt und die Frau hatte sich mit dem Namen meiner Hauptdarstellerin gemeldet – also war ich vorsichtig zuversichtlich und machte erstmal so weiter, wie ich das vorgehabt hatte, auch wenn mir die Stimme am anderen Ende der Handyverbindung absolut nicht bekannt vorkam.

„Ja, klar”, entgegnete sie auf meine Frage, ob sie die finale Aufnahme am Samstag noch auf dem Zettel habe.

Sie hielt den Bruchteil einer Sekunde inne, weil sie des eigentlich recht offensichtlichen Problems gewahr wurde. „Also”, krächzte sie weiter, „wenn meine Stimme dafür dann wieder gut genug klingt. Ich bin ein bisschen erkältet.”

„Ach”, hörte ich mich sagen.

War diesmal nicht mal ein Traum.

Macht nix; verschieben wir den Termin halt. Gibt ja auch so noch .

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