header

Archiv für März 2009

Ich wusste ja

dass Quentin Tarantino sich in seinen Drehbüchern einen Scheiß um Rechtschreibung schert,* aber bitte sage mir jemand, dass er hier nicht meint:

basterds

“Barvia” hätte ich ja sonst noch verkraften können.

PS, 14:20: Obwohl, vielleicht ist es auch einfach eine Rechtschreibschwäche (S. 29):

basterds2

PPS, 6. April: Ich bin seit “Kill Bill Vol. 1” zwar ohnehin von jeglichen Ambitionen geheilt**, mir noch mal einen Tarantino-Film anzugucken, wollte aber der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass ich “Inglourious Basterds” auf Basis der Drehbuchlektüre mit jeder Faser meines Herzens verabscheue. (Und das nicht wegen der desaströsen Rechtschreibung.) Das Ende, muss ich zugeben, ist allerdings … kühn.

  1. * Und das Beispiel hier folgt nach 18 Seiten “Heer Colonel”, was wohl “Herr Oberst” heißen soll, insofern bin ich schon einiges gewohnt. ^
  2. ** Deshalb, liebe Filmindustrie, ist Euch durch das geleakte Drehbuch auch kein potentieller Zuschauer durch die Lappen gegangen. ^

Musikalische Spätbildung

Ich möchte nur mal kurz kundtun, dass

I can remember when this was the future

ein ganz wundervoller erster Satz für einen Song ist.

Goldfischglas

Manchmal trete ich mit etwas Verwunderung einen Schritt neben mich und schüttle den Kopf über mich selbst.

Zum Beispiel, wenn ich feststelle, dass ich nur sehe, ob jemand gerade im ICQ bzw. Skype online ist, aber nicht erkennen kann, ob er oder sie gerade wirklich am Rechner ist bzw. wo sie oder er sich mit dem Rechner gerade aufhält.

“Wie altmodisch ist das denn?!” denke ich dann kurz, komme ins Stocken, denke an Isaac Asimovs wundervolle Kurzgeschichte “The Dead Past”,* schüttle wie gesagt den Kopf über mich – und frage mich, ob das eigentlich noch so lange hin ist.

  1. * Wer will, findet in der Wikipedia eine Zusammenfassung, die dann auch gleich den Titel dieses Eintrags erklärt. ^

Keine Sau

würde es mir glauben, wenn ich es nicht fotografiert hätte:

Partyschwein

gestern hier vorm Waschsalon

Walsrode, wir kommen

Wenn man am Sonntag um 8:50 mit allen Kollegen vor der verschlossenen Tür der Firma am steht, weil der Wachmann noch nicht da ist um aufzuschließen; es nieselt fröhlich vor sich hin; alle sind innerlich eigentlich noch im Bett; keiner hat Bock; die meisten beneiden Victor, der als einziger die Voraussicht hatte, sich einen Kaffee zu kaufen …

… dann fühlt sich das irgendwie an wie morgens vorm Schulausflug, merkte ich gerade.

(Kann natürlich auch damit zu tun haben, dass mir das Thema Schule die letzten Tage immer mal wieder hochkommt. [Und ich bin mir bewusst, dass "hochkommen" doppeldeutig ist.])

(Für Zugereiste: Vogelpark Walsrode)

Wenn der Google Reader

neben eine (17) anzeigt – ich also seit zweieinhalb Wochen keine Zeit mehr hatte, den täglichen DRB-Post zu würdigen – dann hilft das vielleicht zu verstehen, wie wenig Zeit ich momentan habe und ermöglicht Euch hoffentlich zu verzeihen, dass das Blog hier gerade vollkommen brach zu liegen scheint.*

(Und, ja, ich schreibe das hier gerade auf der Arbeit. Am Samstag. Um viertel vor zehn.)

  1. * Dass sich da rechts bei den zuletzt geguckten Filmen praktisch nichts mehr ändert, ist übrigens kein Zeichen dafür, dass ich das Blog gar nicht mehr beachte, sondern nur ein weiterer Ausdruck meines Zeitmangels. Wenigstens habe ich gestern, die am 17. Januar begonnene zweite Folge von (alias ) zu Ende geschaut. ^

Tiere im Zoo

… leben oftmals in unzumutbaren hyänischen Umständen. </kalauer>