A Second Saved Is a Second Earned
Mir fiel gerade auf, dass ich durch die Benutzung eines nicht wirklich existenten deutschen Wortes enorm Zeit sparen kann. Statt: “Ja, Russland, da hat eine Freundin von mir geheiratet. Und ist da hingezogen. Also, hingezogen ist sie schon ein paar Monate vorher” oder was ich mir üblicherweise so abstammle, ist die Variante: “Ja, Russland, da hat eine Freundin von mir hingeheiratet” deutlich klarer und eben zeitsparender.
(Wow, “hingeheiratet”. Ein so offensichtliches Wort mit gerade mal 171 Treffern bei Google.)




Was irgendwie noch witziger ist, wenn man frankophon ist und eh schon immer “sich heiraten” sagt. In deinem Satz würde jenes Reflexivverb (zwei v hintereinander. Deutsch ist so schön.) dann “Ja, Russland, da hat sich eine Freundin von mir hingeheiratet” ergeben. Und das klingt lustig.
Episode zwei : In ein paar Jahren. OJ (fast schon in Rente) sagt zum Kollegen : “Ja, Frankreich, ha! (…)”
Donnerstag, 5. Feb. 2009, 12:51Hey,
das spart zwar nicht wirklich Redezeit, aber ich versuche seit geraumer Zeit, das Verb “dönern” in meinen aktiven Wortschatz zu integrieren. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, ob ich es als Synonym für “drehen” (ey, ich döner mir noch schnell ne Kippe) oder für “abhobeln/-schneiden” benutzt (hey du, kannst du mir da auch was von abdönern?).
Gruß,
Freitag, 6. Feb. 2009, 00:21Malte.
sehr merkwürdig klingt das, wenn man eine kennt,
Mittwoch, 11. Feb. 2009, 10:45die döhner mit nachnamen heißen wird,
wenn sie ihren liebsten heiratet,
und sich gewaltig gegen dieses wort sträubt.