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Archiv für Januar 2009

Poetry Slam Dunk

Ich hase dem nichts hinzuzuzufüfen.

Der Herr heißt Taylor Mali und macht sowas wohl öfter. (Und Meike und ich machen heute abend – passiv – sowas ähnliches, nur mipm Flix auch irgendwie.)

Ach so: Contains strong language and mature themes.

[via Running with My Eyes Closed]

Eins-Punkt-einundachtzig Gigabyte!

Nach einem kleinen Fehlstart letzte Woche* habe ich gestern abend den Speicherplatz meines Handys für Musik und Fotos vervierfacht, nachdem ich gelesen hatte, dass mit der aktuellen Firmware jetzt auch 8- und 16-Gigabyte-Speicherkarten (microSDHC) verträgt.

Damit habe ich erstmals ein völlig neuartiges Problem beim Befüllen eines MP3-Player-artigen Geräts: Ich kriege es nicht voll – obwohl ich schon alle Musik, die ich tatsächlich auch mal höre und die nicht nur pro forma auf meiner Platte weilt, rüberkopiert habe.

(Na gut, zwei Probleme: Zum Aktualisieren der Medienbibliothek braucht das Handy jetzt eine ernsthaft lange Zeit, irgendwo im Bereich von fünf bis zehn Minuten. Das heißt, ich muss in Zukunft morgens schon vor dem Zähneputzen ans Übertragen neuer Musik denken, wenn ich auf dem Weg zur S-Bahn schon was hören will.)

  1. * Braucht jemand zufällig einen niegelnagelneuen MemoryStick Micro mit 16 GB? Ich hätte da einen abzugeben, weil ich keinen Bock habe, mit einem britischen amazon-Marketplace-Händler über das 14-tägige Rückgaberecht des deutsche Fernabsatzgesetzes im Sonderfall “Verpackung geöffnet und dabei zwangsläufig irreparabel zerstört” zu diskutieren. Nur hier und demnächst auf eBay. ^

Semikolon—Bindestrich—Klammer-zu

Über einen Eintrag im Blog von Drehbuchautor John August, in dem es darum geht, dass Barack Obama im Text seiner gestrigen Antrittsrede ein Semikolon verwendet,* kam ich auf die Idee, mal in der Wikipedia die korrekte Verwendung des Semikolons nachzuschlagen. (Ja, sowas interessiert mich, was aber auch nicht mehr wirklich überraschend sein sollte.)

Dort fand ich dann erstmal ein wirklich wundervolles Beispiel für die Verwendung bei “aufgezählten Wortgruppen [die] ihrerseits Kommata enthalten”:

Wir haben: Eier und Speck; Eier, Bratwurst und Speck; Eier und Spam; Eier, Speck und Spam; Eier, Speck, Bratwurst und Spam; Spam, Speck, Bratwurst und Spam; Spam, Eier, Spam, Spam, Speck und Spam; Spam, Spam, Spam, Eier und Spam; Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, gebackene Bohnen, Spam, Spam, Spam und Spam; Hummer Thermidor an Crevetten mit Sauce à la Mornay, garniert mit Trüffelpastete, Brandy und einem Spiegelei obendrauf und Spam.**

Aber das Schlimmste war der Kasten “Satzzeichen” oben rechts auf der Wikipedia-Seite, in dem es für Leute wie mich eine einfache Möglichkeit gibt, die Einträge zu allen Satzzeichen zu erreichen. Ich habe mich erstmal auf die drei Varianten (viertel, halb und voll) des Geviertstriches beschränkt***, was mich wiederum auf den wunderbaren Eintrag über die Durchkopplung (auch manchmal als “kaskadierender Bindestrich” bezeichnet) brachte, den ich in Zukunft all denen unter die Nase halten (oder zumailen) kann, die mir nicht glauben wollen, dass die St.-Gertrud-Kirche sehr wohl so (und nur so) geschrieben wird, obwohl St. Gertrud doch gar keinen Bindestrich hat. “Peter’s Dom” lässt grüßen.

Fast noch schöner finde ich allerdings diesen damit verwandten Wikipedia-Eintrag (extra vertinyurlt, damit die Browser-Statuszeile nichts verrät). Also, jetzt auch inhaltlich, nicht nur die Überschrift.

Und richtiggehend unglaublich finde ich in diesem Zusammenhang, dass es in der Wikipedia keinen Eintrag zum Brockhauseffekt gibt.****

  1. * Also, in dem Eintrag, nicht dem ganzen Blog. ^
  2. ** Auch in der Wikipedia ist dies als Quellenangabe verlinkt. Wie wunderbar. ^
  3. *** Und dabei ein wenig bedauern gelernt, dass die Zeit der vorbei ist, auch wenn die Variante Browser-WordPress-Blog natürlich ungleich praktischer ist. ^
  4. **** Oder ist das Wort gar nicht so verbreitet und selbstverständlich wie ich dachte? Gerade mal 103.000 Einträge bei Google klingen irgendwie danach, reichen aber wenigstens aus, dass ich das hier nicht den Zusammenhang erklären muss. ^

Minute Men

Im Englischen kann man, wenn man „Details” noch steigern will, von minutiae reden; im Deutschen fällt mir aus der Ecke nur das Abjektiv „minutiös” ein.

Ich frage mich, ob es im Deutschen auch ein Hauptwort dazu gibt und wie es lautet.

„Minution” wird es ja wohl nicht sein.

Metahumor

quotes

[via The “Blog” of “Unnecessary” Quotation Marks]

Will mir das etwas sagen

…, wenn mein MP3-Player eben beim Joggen gleich als zweites ausspuckt?

PS, 20.1.: Scheinbar nicht.

Dinge, die ich noch nie schon immer mal machen wollte (iii)

An einem Tag dreimal in Scheißeskälte auf den gleichen Bus in dieselbe Richtung warten. (Immerhin an verschiedenen Haltestellen.)

Quis custodiet ipsos custodes?

Yay. 20th Century Fox und Warner Bros. haben sich geeinigt, und “Watchmen” kommt am 5. (hierzulande) bzw. 6. (USA) März in die Kinos.

[via AICN]

P.S., 12:45: Die fünf Filmfreunde haben noch ein wunderschönes Symbolfoto dazu gebracht.

The Compleat Str Wrs Trlgy (Abridged)


[via The Official Star Wars Blog]

Und irgendwie passend dazu:
droids

[wtf]

Fremdcontent (8)

Und dann gibt es da noch zwei Dinge, die ich über die Feiertage im Netz gefunden habe und einfach zeigen muss, auch wenn sie nichts miteinander zu tun haben:

xmassucks

[via Ken Levine]

Und Leute, die wissen, wer Brian Blessed ist, und warum ein Star-Wars-Blog auf ihn verlinkt, sollten sich diesen Clip mindestens so von 1:15 bis 1:45 anschauen.

[via The Official Star Wars Blog]