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Archiv für Juli 2008

Liebe Donnerstag,

der Link zu diesem YouTube-Clip liegt seit kurz nach Weihnachten auf meiner Festplatte, weil ich damals Anlass hatte, danach zu suchen. Wegen des -s habe ich dann allerdings etwas aus den Augen verloren, Dir das auch mal zukommen zu lassen.

Aber weil es jetzt so schön den Titel des Eintrags von vorhin erklärt:

(Und um nicht jeglichen guten Willen aufzubrauchen, den Du hast, auf alberne Links von mir zu klicken, sei noch erwähnt, dass alles wichtige in den ersten paar Sekunden passiert. Danach kommen nur noch knapp sechs Minuten Mittachtziger-Frühtechno. [Den ich natürlich liebe, aber mehr aus historischen Gründen als wegen seiner musikalischen Brillanz.])

Dein fast schon gestreifter
OJ

Und was leuchtende Bühnendekostangendingse noch tun können

… das find ich das Allerschönste; Ihr werdet sehen.

LIVI_NG IN /CLOUD CUCK_OO L A ND

War. . Geil.

Übrigens auch gar keine Depri–Emo-Veranstaltung, sondern ein Rockkonzert von Leuten, die enorm Spaß daran zu haben schienen.

eMule und die Detektive

Man sollte vorsichtig sein, was man sich auf seinem Rechner installieren lässt, und von wem. Ist der Installateur beispielsweise Franzose, könnte es sein, dass man hinterher Filme mit zweifelhaftem Legalitätsstatus per «eMüül» herunterladen will.

(Die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern, wie Anja F. schon 1989 in Südfrankreich einen -Riegel verlangte, aber leider nur einen «Nüüts» erwerben konnte.)

N Ü SCH_DS

Aha.

Das war wirklich ein toller Nachmittag. Ein leckerer Kaffee bei Starbucks, natürlich habe ich bezahlt; ein langer Spaziergang mit tollen Gesprächen; Platznehmen auf der Wiese des Lustgartens; später noch was zu essen und ein paar Bier. So hatte ich mir das erhofft. Über ihren Beziehungsstatus haben wir auch gesprochen, natürlich.

Aber genug von der thüringer Französin aus der Schweiz, die gerade auch hier in Berlin weilt.

Die andere Dame hat sich leider gar nicht mehr gemeldet. Ihre Aussage "Montag, hm, da muss ich packen und putzen. – Wie kann ich dich denn erreichen?" hatte sowieso irgendwie … unentschlossen geklungen.

Hmpf.

So oder so: Nachher ist erstmal Radiohead. Nein, ich habe nicht vor, mich großflächig selbst zu bemitleiden, auch wenn das bei der Musik (und mit Chance Regen) sicher sehr gut klappen würde.

Man’s Gotta Do

Eigentlich hatte ich mir das ja eh abgeschminkt.

Es hieß halt, sie hat ‘nen Freund, und ich fand es ziemlich asig, da irgendwie reinzugrätschen oder es auch nur zu versuchen. Deshalb war ich den Samstagabend bei der "" auch völlig entspannt. Bloß schwand dieser Vorsatz dann über den Abend – beginnend etwa in dem Moment, als sie "du bist ja nicht in ‘ner Beziehung"* nicht widersprach – und verkehrte sich quasi in sein Gegenteil.

Eine Kaffee-Einladung ist ja nun auch nichts Unanständiges, und ob ich Hintergedanken habe bzw. was für welche, kann ich eh nicht so recht sagen. Argumente, dass das (mit dem Kaffee heute) nichts werden kann, dass sie sich einfach nicht meldet und morgen nach Toulouse fliegt, habe ich zuhauf. Bloß will ich mich von ihnen nicht überzeugen lassen. Wird irgendwie ganz spannend, heute.

(Dass sie mich ganz schön umhaut, muss ich nicht extra erwähnen, ne?)

  1. * Ging um was ganz anderes (war natürlich auch nicht mein Teilsatz) und bei näherer Überlegung hielt sie es wahrscheinlich einfach nicht für nötig, das in dem Zusammenhang jemanden gegenüber zu kommentieren oder korrigieren, der offenbar nicht so genau über sie bescheid weiß — aber der Gedanke kam mir eben erst später. ^

“My body is a movie

… and my penis is the star”, stand auf dem T-Shirt von dem peinlichen* Kerl gestern in der U-Bahn.

Erwähne ich zum einen, weil ich erst nur die erste Zeile (s. Titel) sowie das Wort "star" gelesen hatte und hoffte, dass der Satz nicht genau so zu Ende gehen würde, und, weil das T-Shirt ziemlich professionell aussah (weißer Siebdruck) und mich das große Paramount-Logo wunderte, unter dem der Satz stand. Wird ja wohl kein offizielles Merchandise sein.

  1. * Auch ohne das T-Shirt. ^

Eh up, Gromit, shall we see what’s on the instant messenger?

Auch wenn AOL TimeWarner natürlich eine "evil megacorporation" ist und mir ICQ deshalb prinzipiell suspekt, insbesondere seit sich ICQ neuerdings anscheinend als Teil des AIM versteht, finde ich sowas natürlich irgendwie sympathisch:

(Fast so sympathisch wie das, was passiert, wenn man about:robots mit aufruft. Bitte unbedingt auch den Button mehrfach betätigen.)