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Archiv für den 10. Juli 2008

Erich-Kästner-Woche

Mir fiel gestern noch ein, dass H. aus B. am Samstag abend, vermutlich als eine Art subtiler Auslöser für das Geschehen hier und da, ein paar Zeilen aus ihrem Lieblingsgedicht zum Besten gab:

Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine.
Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
Einsam bist du sehr alleine —
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

"Einsam bist du sehr alleine", Erich Kästner, 1947

(War aus dem Kontext natürlich nicht ihre Gefühlslage. Und ist auch nicht meine jetzt, danke der Nachfrage.)

Liebe Donnerstag,

der Link zu diesem YouTube-Clip liegt seit kurz nach Weihnachten auf meiner Festplatte, weil ich damals Anlass hatte, danach zu suchen. Wegen des -s habe ich dann allerdings etwas aus den Augen verloren, Dir das auch mal zukommen zu lassen.

Aber weil es jetzt so schön den Titel des Eintrags von vorhin erklärt:

(Und um nicht jeglichen guten Willen aufzubrauchen, den Du hast, auf alberne Links von mir zu klicken, sei noch erwähnt, dass alles wichtige in den ersten paar Sekunden passiert. Danach kommen nur noch knapp sechs Minuten Mittachtziger-Frühtechno. [Den ich natürlich liebe, aber mehr aus historischen Gründen als wegen seiner musikalischen Brillanz.])

Dein fast schon gestreifter
OJ

Und was leuchtende Bühnendekostangendingse noch tun können

… das find ich das Allerschönste; Ihr werdet sehen.