Ich bin dann mal ???
(Wisst Ihr natürlich sowieso alle, aber der Vollständigkeit halber.)
(Wisst Ihr natürlich sowieso alle, aber der Vollständigkeit halber.)
Eine meiner Vorurlaubsanschaffungen ist auch eine kleine Digitalkamera gewesen, welche die Leute, die Geiz geil finden teuer hassen, gerade zum rechten Zeitpunkt im Angebot haben.
Die gefällt mir soweit sehr gut, auch wenn ich bisher nur abends irgendwelche Testfotos gemacht habe, und sie kann irgendwie alles, was ich mir vorstellen konnte* und noch viel mehr: Video mit Ton**, Sprachnotizen zum Bild, die allseits beliebten kitschigen Rahmen, zig Modi für alle Lebenslagen*** und natürlich die ganzen Fotosachen, die eine Digiknipse halt so kann, Blende, Weißabgleich, all das Zeug.
Aber das absolute Highlight ist der Haustiere-Modus, der auch noch auf die Fellfarbe optimiert werden kann, hell, dunkel oder mittel. Und um das auszuwählen, gibt es sechs Symbole: drei Hunde (schwarz, weiß, grau) und drei Katzen (dto.). Die Anleitung schreibt dazu (in Klammern): "Ob Sie die Katze oder den Hund wählen, hat keinen Einfluss auf das resultierende Bild. Wählen Sie das was Ihnen lieber ist."
Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich das völlig übertrieben oder ganz, ganz süß finde.
"Wohin fährst du denn im Sommerurlaub?"
"Sibirien."
Beim Durchsehen meiner siebzehn Urlaubsfotos aus Berlin vom vorletzten Wochenende fiel mir auf, dass der Berliner Dom, aufgenommen mit der Kamera meines Handys, irgendwie genauso unwirklich aussieht wie der Palast von Theed auf Naboo.

(Eigentlich ging’s mir im den ulkigen Anbau auf der Kuppel ganz links, als ich, zu dem Zeitpunkt noch ganz allein, um die Ecke des Alten Museums in den Lustgarten schrat. Ein kleines Foto von anderthalb Minuten vorher habe ich übrigens dem entsprechenden Eintrag von neulich hinzugefügt.)
Am Mittwoch war ich mit der Schwester der Braut* einen neuen Anzug kaufen.** Dazu gehörte dann auch ein Hemd, weil der Anzugkauf bei Policke i.d.R. eine Sache von Minuten ist und deshalb noch Zeit war. Dabei maß mich die Verkäuferin geübt aus (obwohl ich meine Kragenweite von letzter Woche noch wusste), und eben nicht nur am Hals, sondern auch am Bauch, und sagte, sie hole dann mal das Slimline-Hemd.
Was sie evtl. danach noch gesagt hat, konnte ich nicht mehr verstehen, wegen des Rauschens in meinen Ohren und weil mein Kiefer so laut auf den PVC-Fußboden prallte.
(Ich erzähle das übrigens nicht weniger, um anzugeben, sondern vor allem, um dem für mich höchst eigenartigen Gefühl Ausdruck zu verleihen, dass ich jetzt die quasi offizielle Aussage habe, angeblich, äh, "schlank" zu sein*** … Komisch, das.)
Ohne das hier jetzt zum Radiohead-Tourblog werden lassen zu wollen: Weil’s jetzt ziemlich genau eine Woche her ist, dass die Herren auf die Bühne traten und der freundliche Atheist von Nerdcore ein Video von letzter Woche hochgeladen hat, das die Lightshow nochmal viel schöner zeigt als das von neulich — und weil der Anfang von "The National Anthem" (bei 0:45 ungefähr) einfach nur geil ist und mir die ganze Rückfahrt nicht aus dem Kopf ging:
Und weil’s gerade in Mode ist, hier noch weltexklusiv ein ultrakurzer Clip aus "No Surprises", von mir höchstselbst aufgenommen:
War’n Witz. Als Videokamera taugt mein neues Handy echt nicht. (Einen vollständigen Clip von dem Song [und Links zu tausend anderen von dem Konzert] gibt’s hier.)
Dinge, die ich über die Jahre im Starbucks am Hackeschen Markt gemacht habe:
Was ich noch tun muss:
I’m quite fed up with postponing, thank you. I want to frakking want.
I know I’ve said this before.
Is there something I can do?
Wil Wheaton aka Skinny Kid from Stand by Me aka Acting Lt. Wesley Crusher wurde inzwischen im Wesentlichen für seine Präsenz in Star Trek: The Next Generation verziehen, weil er, was eigentlich auch kaum anders möglich ist, weitaus weniger zahnschmerzverursachend ist als sein Charakter Wesley, Gerüchten zufolge sogar durchaus sympathisch. Und schreiben könne er auch, sagt man. Wegen meiner inzwischen aufgeblühten Startrekophobie habe ich mir allerdings nie die Mühe gemacht, sein Blog aufzusuchen.
Beim Wortvogel bin ich aber kürzlich über einen Link zu seinen (also Wil Wheatons) Rückblicken auf die ST:TNG-Episoden gestolpert, und weil die aktuellste tatsächlich gleich meine Lieblings-Hassfolge ist (Code of Honor aka Tasha und die Näschors), konnte ich nicht umhin, das auch gleich zu lesen. Und das ist tatsächlich ausgesprochen amüsant und jedem entsprechend Interessierten* wärmstens empfohlen.
Mein Lieblingssatz (zu Encounter at Farpoint Part II): "Hey, as long as you’re taking your time and not moving the story forward at all, why not have a pod race?"
(And if you’re anything like me, you’ll spend half the time googling his recurring net culture in-jokes.)
[wtf]
Mir fiel gestern noch ein, dass H. aus B. am Samstag abend, vermutlich als eine Art subtiler Auslöser für das Geschehen hier und da, ein paar Zeilen aus ihrem Lieblingsgedicht zum Besten gab:
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine.
Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
Einsam bist du sehr alleine —
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.
"Einsam bist du sehr alleine", Erich Kästner, 1947
(War aus dem Kontext natürlich nicht ihre Gefühlslage. Und ist auch nicht meine jetzt, danke der Nachfrage.)