Zeitlose Erkenntnis
Ich glaube, ich weiß, wo meine Zeit immer bleibt: Sie zerflust sich in hunderte Viertelstunden, in denen ich latent das Gefühl habe, eigentlich was anderes machen zu müssen.
Ich glaube, ich lass das einfach.
Ich mache erst das, wofür ich eigentlich keine Zeit habe, und dann sorgt Papa dafür, dass noch viel mehr Tag übrig ist, als ich für möglich halte.*
Und dieses Mal bleibt das gefälligst auch so.
- * Damit verschwindet dann ganz automatisch auch der andere große Zeitfresser: Plötzliche, unerwartete – oder zumindest ungeplante – Freizeit, die ich dann garantiert immer nur damit verbracht habe, rumzusitzen und mir zu überlegen, was von den vielen Sachen ich den jetzt endlich mal machen kann. Meistens klang "Wikipedia" oder "Google Earth" oder sowas wie eine tolle Idee, und schwupp war es 23:30 und ich wollte schon seit anderthalb Stunden im Bett sein. ^







