Planlos (und vage)
Ich zelebriere seit einiger Zeit die Planlosigkeit. Nicht komplett und überall, natürlich: Kinokarten und U-Bahn-Verbindungen z.B. bestelle ich immer noch vor respektive schaue sie nach – alles, was Punktlandungen erfordert, eigentlich.
Aber sonst so macht es eigentlich einfach nur Spaß, nicht genau zu wissen, wohin – und über welche Umsteigebahnhöfeflughäfen – die sprichwörtliche Reise im Detail geht und mir nicht über jeden Scheiß selbst Gedanken, Sorgen und Fallback-Pläne zu machen, sondern einfach ein bisschen vor mich hin zu vertrauen. Quasi mit dem Wespenstich im Knöchel (oder dem Auto auf dem Standstreifen)* zu singen statt zu fluchen.
So hinterfrage ich gerade auch gar nicht groß, warum ich eigentlich momentan überhaupt keine freie Zeit** habe und finde es eigentlich auch vor allem lustig, dass meine für diese Woche gefassten Absichten durch fremde Urlaubspläne durchkreuzt wurden (was damit zu so einer Art Motivations-Aufrechterhaltungs-Training mutiert).



