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Archiv für den 29. März 2008

I Like My Grunge Unsweetened

… (as in: no, thanks) habe ich angeblich gesagt, als Ina mir mal ein paar -Songs zu geben versuchte.

Wie viele Sachen, die ich in den letzten zwölf Jahren gesagt habe, war auch dies falsch, musste ich die letzten Wochen merken.* Ich kenne zwar eigentlich erst zwei Alben, aber da die mit zehn Jahren Abstand erschienen sind, bilde ich mir ein, schon mal einen ganz guten Überblick zu haben: Laut, melodisch, abwechslungsreich, laut.**

Die momentan mit Abstand meistvertretene Kommentatorin dieses Blogs sagte zwar mal, dass die Herren ganz groß darin seien, lange Intros mit nichts dahinter zu produzieren, aber ich kann mir derzeit nur vorstellen, dass das für das in dem Moment gerade laufende galt***, denn ich habe das auf "meinen" Alben nur anders erlebt: Songs, die anfangen, als seien sie jetzt "die Ballade" und dann nach dreißig Sekunden furchtbar abgehen.

  1. * Was heißt merken, ich konnte mich an den Satz überhaupt nicht mehr erinnern, bis ich Ina vorhin von den Herren vorzuschwärmen begann. ^
  2. ** Die aktuelle Tour heißt schlicht "We’re Very, Very Loud". ^
  3. *** Dessen erster Track in der Tat fast sieben Minuten lang so klingt, als müsse da gleich was kommen, was aber nie der Fall ist. ^

Slow Train Coming

Ich bestelle ja nun schon seit Jahren meine DVDs vor allem bei  und hatte immer den Verdacht, dass die Postlaufzeiten schlicht nichtdeterministisch sind. Heute wurde das nochmal sehr schön demonstriert: Ich habe am 28. Februar mit genau einem Dollar Preisunterschied bestellt, die beide einen Tag später im Abstand von 2 Stunden in identischer Verpackung versandt wurden.

Die früher abgeschickte kam natürlich später an. Allerdings nicht etwa zwei Stunden, oder halt einen Tag.

Sondern drei Wochen.

Le plus grand succès possible ou une alternative raisonnable

In einem Anfall von, hmm, ja, was eigentlich?* — plötzlichem In-Erinnerungen-schwelgen-Wollen, ausgelöst durch ein Plakat für dieses Konzert habe ich mir, wie aufmerksamen Lesern u. U. rechts nicht entgangen ist, von gekauft, die ich zuletzt gehört hatte, als ich noch in der Schule war.**

Und diese beiden, äh, elektronischen Symphonien gefielen mir viel besser, als ich gedacht hätte. Ist jetzt nichts, was ich in Zukunft rauf und runter hören werde — instrumentale Musik höre ich die letzten Monate ohnehin äußerst wenig —, aber … boah, mir war nicht bewusst, wie viel der elektronischen Musik der Achtziger von J. M. Jarre schon Ende der Siebziger vorweggenommen wurde: "Blade Runner" (und auch vieles anderes, das ich von kenne), "TRON", "System Shock" sind alle viel weniger orginell als ich immer dachte.

Und außerdem höre ich "Oxygene" und "Equinoxe" auch einfach viel lieber.

  1. * An dieser Stelle möchte ich mich bei mindestens einer Leserin für die unnötige Pause und das Nicht-zum-Punkt-Kommen entschuldigen. ^
  2. ** Was, wie vermutlich niemanden überrascht, ziemlich lange her ist. ^